auth.dkim.unparseable_key

DKIM-Schlüssel nicht lesbar

Was wir prüfen

Wir dekodieren die Public-Key-Daten im p=-Tag des DKIM-TXT-Eintrags. Lässt sich der Wert nicht als gültiger base64-Schlüssel dekodieren, können Prüfer keine Signaturen dagegen prüfen und die Schlüsselstärke ist nicht bewertbar.

Was dieses Ergebnis bedeutet

Ein DKIM-Eintrag existiert, aber sein p=-Wert parst nicht als gültiger öffentlicher Schlüssel. Das ist etwas anderes als ein fehlender Schlüssel (nichts veröffentlicht) und als ein widerrufener Schlüssel (ein bewusst leeres p=) — hier ist etwas veröffentlicht, aber beschädigt oder fehlerhaft.

Häufigste Ursache: ein Schlüssel, der beim Einfügen ins DNS abgeschnitten oder verstümmelt wurde. Ein 2048-Bit-Schlüssel überschreitet 255 Zeichen und muss über aneinandergehängte Zeichenketten aufgeteilt werden — ein Control-Panel, das diese Aufteilung falsch handhabt, hinterlässt einen kaputten Wert.

Warum das wichtig ist

So behebst du das

  1. Veröffentliche den Schlüssel sauber neu. Kopiere den vollständigen öffentlichen Schlüssel aus deinem Signierer oder Anbieter und füge ihn exakt ein — das DNS-Panel soll lange Werte korrekt in aneinandergehängte Zeichenketten aufteilen:

    selector1._domainkey.example.com.  IN  TXT  ( "v=DKIM1; k=rsa; "
                                                  "p=MIIBIjANBgkqhkiG9w0BAQEFAAOCAQ8AMIIBCgKCAQEA..."
                                                  "...Rest des base64-Schlüssels..." )
    
  2. Prüfe, dass er dekodiert. Bestätige nach dem Veröffentlichen, dass der p=-Wert sich zu einem gültigen Schlüssel zusammensetzt und die Signatur einer Testnachricht verifiziert.

So fließt es in die Bewertung ein

Ein nicht lesbarer DKIM-Schlüssel kostet 10 Punkte in der Authentifizierungskategorie. Das vollständige Scoring-Modell steht in der Bewertungsmethodik.

Evidenzbeispiel

$ dig +short TXT selector1._domainkey.example.com | tr -d '"'
v=DKIM1; k=rsa; p=MIIBIjANBgkqhkiG9w0BAQEF   ← abgeschnitten: base64 dekodiert nicht zu einem Schlüssel

Referenzen